Start › Wissen › Wissen

Schlafapnoe: Diese Anzeichen nimmst du ernst

Lautes Schnarchen, Atempausen, müde trotz Schlaf? Woran du eine Schlafapnoe erkennst und was du dann tust.

Du schläfst eigentlich genug, bist aber trotzdem ständig müde? Dein Partner sagt, du schnarchst laut und hörst manchmal einfach auf zu atmen? Dann lies diesen Artikel. Eine Schlafapnoe ist häufig und bleibt oft lange unentdeckt.

Was ist eine Schlafapnoe?

Bei der häufigsten Form erschlaffen im Schlaf die Muskeln im Rachen so stark, dass die Atemwege zufallen. Die Atmung setzt aus, oft viele Male pro Stunde. Jedes Mal schlägt der Körper Alarm und weckt dich kurz auf, meist ohne dass du es merkst. Erholsamer Schlaf ist so kaum möglich.

Anzeichen

Wer hat ein höheres Risiko?

Bitte ärztlich abklären lassen. Eine unbehandelte Schlafapnoe belastet auf Dauer Herz und Kreislauf und erhöht die Unfallgefahr durch Sekundenschlaf. Erste Anlaufstelle ist deine Hausarztpraxis. Oft folgt eine Messung zu Hause oder eine Nacht im Schlaflabor.

Wie wird sie behandelt?

Das hängt davon ab, wie stark die Schlafapnoe ist. Bei leichten Formen helfen manchmal schon Gewichtsabnahme, weniger Alkohol oder nicht auf dem Rücken zu schlafen. Häufig bekommst du eine Atemmaske für die Nacht, die die Atemwege offen hält. Auch spezielle Zahnschienen oder Operationen kommen in Frage. Das entscheidet die Ärztin oder der Arzt mit dir zusammen.

Finger weg von Tricks

Bitte versuche nicht, starkes Schnarchen mit Tricks aus dem Internet selbst zu behandeln, zum Beispiel indem du dir den Mund zuklebst. Das kann gefährlich sein. Mehr dazu im Artikel Mund zukleben beim Schlafen.

Stand: September 2026 · Iris Menzer, Schlafberaterin (keine Ärztin, keine Heilpraktikerin). Dieser Artikel dient der Information und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung.